GUA-SHA
Ostasiatische Faszien und Schmerztherapie
in Kooperation mit der Deutschen TUINA-Akademie
Die „Gua Sha“-Behandlung wird im asiatischen Raum traditionell zur effektiven Prävention
von Krankheiten und zur Entgiftung des Körpers angewendet.
Die Gua Sha ist eine Massagetechnik aus der TCM (traditionell chinesischen Medizin).
Dabei werden bestimmte Körperregionen mit einem Schaber ausgestrichen. Dadurch soll es zu einer Steigerung des Stoffwechsels und der Durchblutung und einer Lösung von Verklebungen in der Tiefe kommen. Ziel ist es, den Stoffwechsel des Gewebes nachhaltig anzuregen.
Deshalb ist die Gua-Sha im westlichen Verständnis eine Form der Faszientherapie, die bei unterschiedlichsten Schmerzen, v.a Kopfschmerzen, Muskel-und Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, eine sehr gute Therapieoption darstellt.
Hauptanwendungsgebiet für Gua Sha ist der Rücken des Patienten.
Die Haut wird mittels eines speziellen stumpfen Werkzeuges (mit einem flachen,
breiten Gegenstand) in unterschiedlicher Intensität geschabt.
Je nach Krankheitsbild und auch bei Präventivanwendungen werden Reflexzonen
und Akupunkturpunkte durch das Schaben aktiviert beziehungsweise bestimmte Organe angesprochen.
Das Schaben ist in der Regel kaum oder nur leicht schmerzhaft und kann Spuren auf der Haut hinterlassen, die evtl. einige Tagen bestehen bleiben können.
Als professioneller Anwender lernen Sie beim Kurs auf das Empfinden der Patienten einzugehen und die Intensivität der Anwendung zu variieren.
Indikationen und Krankheitsbilder
GUA-SHA wird angewendet bei z.B.:
- Erkrankungen des Stützbewegungsapparats, Weichteilrheumatismus, Cervikalsyndrom, Dorsalgie, Lumbalgien
- Depressionen, Erschöpfungszuständen, Nervosität, Schlafstörungen
- Asthma bronchiale, Diarrhoe, Refluxösophagitis, Gastritis, Hypertonie/Hypotonie
Kursgebühr
Fortbildungspunkte
Kursdaten
19.07.-20.07.2025