Das Vegetativum als Schlüssel zur erfolgreichen Therapie

  • Komplexität des Vegetativen Nervensystems praxisnah erkärt

  • Praktische Relevanz des Hintergrundwissens

  • ausgewählte Therapiemöglichkeiten

 

Wussten Sie, dass Sympathikus „der Mitempfindende“ bedeutet……?

..….und das trifft es ziemlich gut, denn der Sympathikus hat im menschlichen Körper fast überall seine Finger im Spiel und wenn der Sympathikus sie mal nicht im Spiel hat, kommt (meistens) sein deutlich älterer Gefährte, der Parasympathikus zum Zug. Also wortwörtlich „der neben dem Sympathikus“.

Wir Therapeuten können ganz gezielt Einfluss auf dieses System nehmen, am besten dann, wenn wir Aufbau und Wirkweise so genau wie möglich kennen.

In diesem Kurs werden viele Überraschungen zu Tage gefördert, da wir uns intensiv mit den beiden Teilen des vegetativen Nervensystems beschäftigen. Vor allem wird klar, welch hervorragende Möglichkeiten sich uns Therapeuten öffnen, unseren Patienten zusätzlich ganz gezielt zu helfen.

Ziel dieses Kurses ist es, die Funktionsweise des Vegetativen Nervensystems und die therapeutische Einflussnahme – mit Hauptaugenmerk auf den täglichen Praxisbezug, verständlich zu machen, was aus nachfolgenden Beispielen deutlich wird:

  • Die Frozen Shoulder und das Vegetativum
  • Atem- und Herzkreislaufbeschwerden, eingeschränkte Leistungsfähigkeit und erhöhte Infektanfälligkeit entstehen oft durch Blockierungen der oberen BWS/Rippenblockaden
  • Schulterschmerzen sind häufig auf eine gestörte Organtätigkeit zurückzuführen
  • Durchblutungsstörungen in der oberen Extremität, vor allem in den Finger und schweißige Handflächen entstehen oft durch Blockierungen der HWS
  • verminderter Speichelfluß (trockener Mund, Schluckbeschwerden), trockene Augen und Sehbeschwerden, Nachtblindheit entstehen oft durch  Blockierungen der oberen Kopfgelenke/HWS
  • Ein Halux Valgus kann mit einem gestörten Vegetativum in Zusammengang stehen
  • das Vegetativum kann Einfluss auf Organprobleme oder Sodbrennen haben
  • chronische Entzündungen, Allergien oder gar Autoimmunerkrankungen stehen häufig im Zusammenhang mit den vegetativen Nervensystem

    Das erlernte Hintergrundwissen wird Sie einerseits in die Lage versetzen, erfolgreich Ihre bereits bekannten Techniken anzuwenden. Darüber hinaus werden Ihnen beim Kurs spezielle Behandlungstechniken gezeigt, mit denen Sie therapeutisch Einfluss auf das vegetative Nervensystem und dessen Auswirkungen nehmen können.

    Es werden spezielle Mobilisationstechniken für die Wirbelsäule, sowie viszerale und fasziale Techniken, insbesondere die Behandlung der Diaphragmen und des Zirkulationsystems, gezeigt und deren therapeutische Effekte besprochen.

    Kursinhalte:

    • Aufbau und Funktion des Symphathikus
    • Aufbau und Funktion des Parasymphatikus
    • Einfluss von Sympathikus/Parasymphatikus auf Schmerzgeschehen
    • Einfluss auf innere Drüsen und Organe
    • Therapiemöglichkeiten und Beeinflussung verschiedener Krankheitsbilder
    • Techniken zur Schmerzreduktion bei Krankheitsbildern der WS/Extremitäten
    • Techniken zur Beeinflussung vegetativer Dysfunktionen

    Kursgebühr

    EUR 270,00

    Fortbildungspunkte

    18 Fortbildungspunkte

    Kursdaten

    07.09.-08.09.2024

    Kursdauer

    2 Tage (Samstag-Sonntag) mit 18 UE á 45 Min.

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    Unterrichtszeiten

    Samstag 09.00-18.00, Sonntag 09.00-16.00 Uhr

    Kursleitung

    Rüdiger Schäfer, Physiotherapeut, Manualtherapeut, Osteopathie-Diplom, Sekt. HP, Lehrerlaubnis des Landes Rheinland-Pfalz

        Adressaten

        Physio- und Ergotherapeuten, Osteopathen, Masseure/med. Bademeister, Heilpraktiker, Ärzte, andere auf Anfrage